
Tragende Bauteile von Tiefgaragen bestehen in der Regel komplett aus Stahlbeton. Stahlbeton ist ein Verbundbaustoff mit klarer Aufgabenteilung: Beton übernimmt den Druck, Stahl den Zug. Bei fachgerechter Errichtung sowie regelmäßiger Pflege und Wartung kann eine Lebensdauer dieses Baustoffs von 50 Jahren erreicht werden. Oft sind die Bedingungen jedoch nicht optimal. Dann können Karbonatisierung des Betons und Korrosion des Stahls zu Schäden führen, die statisch relevant werden und damit die Standfestigkeit des Gebäudes gefährden können.
Wenn das in der Luft enthaltene Kohlendioxid in den Beton eindringt, fällt der pH-Wert eklatant ab. Tritt zudem Feuchtigkeit in die Konstruktion ein, kommt es zur Korrosion (Verrosten) des Bewehrungsstahls. Da Rost ein größeres Volumen aufweist als Stahl, wird der umliegende Beton regelrecht abgesprengt. Die Bewehrung wird dadurch freigelegt und rostet weiter.
Chloride (Salze) gelangen im Winter über taumittelhaltigen Schnee in den Radkästen unserer Autos in die Tiefgaragen und Parkhäuser. Trifft das chloridhaltige Schmelzwasser auf ungeschützte Stahlbetonflächen, dann dringen diese Chloride in das Porensystem des Betons ein und verursachen dort die sogenannte „Lochfraßkorrosion“. Diese Korrosion schreitet sehr schnell voran und hat eine örtliche Reduzierung des Bewehrungsquerschnitts zur Folge. Dies hat unmittelbaren Einfluss auf die Standsicherheit des Gebäudes. Liegt eines oder mehrere Merkmale in Ihrer Tiefgarage vor, ist zu empfehlen, schnellstmöglich stichprobenartige Untersuchungen durchzuführen. Hier finden Sie mehr Infos, welche Schäden genau begutachtet werden sollen und wie diese aussehen.
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Kreiert von Baumkrone Werbeagentur
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