Stützensanierung

Bei der Sanierung von Stützen einer Tiefgarage oder eines Parkhauses handelt es sich um einen komplexen Teilbereich der Betonsanierung. Durch im Laufe der Zeit undicht gewordene Fugen oder mangelndes Gefälle kann mit Tausalz beaufschlagtes Schmelzwasser in die Stützen eindringen.

Beim Abtrag des gelockerten Betons mit Höchstdruckwasserstrahlen muss zum Großteil ein hoher Anteil an wichtiger Stützkraft entfernt werden. Im Vorfeld der Sanierung sollte durch einen Tragwerksplaner geklärt werden, ob der Einbau einer temporären Notsicherung benötigt wird, um die Standsicherheit nicht zu gefährden.

Beispiel: Parkhaus in Göggingen/Augsburg

Nahezu alle Stützen in den unteren Ebenen (UG, EG und 1. OG) des Parkhauses waren massiv geschädigt. Insbesondere die Stützenköpfe zeigten eine starke Rissbildung, Betonabplatzungen und Rostfahnen infolge von Korrosion der Bewehrung. Aufgrund des Schädigungsgrades musste die Hälfte bis Dreiviertel des gesamten Betonquerschnittes mittels HDW (Höchstdruckwasserstrahlen) abgetragen werden. Demzufolge wurde vor Beginn der HDW-Arbeiten eine entsprechende Hilfsunterstützung eingebaut.

In Abhängigkeit der Stützenlasten wurden verschiedene Hilfsabstützungen, von der Periauszugsstütze über Rundholzstützen bis hin zum Stahlträger, verwendet. Beim Höchstdruckwasserstrahlen wird der durch Hohlstellen und Risse gelockerte Beton schnell und erschütterungsfrei entfernt, der feste Beton bleibt bestehen. Die Bewehrung bleibt unbeschädigt und wird gleichzeitig entrostet.

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