Sanierung fast unter Wasser

FAKTEN

  • Kapazität:
    590 Stellplätze
  • Baujahr:
    ca. 1987
  • Besonderheiten:
    2. UG liegt 4,5 m unter dem Grundwasserspiegel
    sehr kurze Bauzeit von nur 6,5 Monaten
  • Zahlen:
    5.500 m² Parkfläche

Sanierung fast unter Wasser

Sanierung Lechgarage in Landsberg

Das zweite Untergeschoss befindet sich aufgrund der Nähe zum Lech im Grundwasser. Während des flächigen Abtrages des chloridbelasteten Betons mittels HDW-Roboter musste zur Reduzierung der Biegebeanspruchung der Bodenplatte infolge Auftrieb ein enges Raster (1,75 bis 3,00 m) an vorgespannten PERI-Schwerlaststützen eingebaut werden. Die Instandsetzung des Betons an den Stellflächen der Stützen vorab in Kombination mit der Pilgerschrittinstandsetzung der Park- und Fahrflächen (insgesamt 5500 m²) stellte eine besondere Herausforderung bei der Einhaltung der mit 6,5 Monaten sehr kurzen Bauzeit dar.

Die ca. 30 Jahre alte Lechgarage ist eine der zwei wichtigen Tiefgaragen in der Landsberger Innenstadt. Die geplante Instandsetzungsdauer wurde seitens des Auftraggebers (Stadtwerke Landsberg KU) auf lediglich 6,5 Monate (14. Sept. 2015 bis 31. März 2016) beschränkt. Die Sanierungsarbeiten wurden in Teil C (Zwischendecke) und Teil D (statisch wirksame Bodenplatte) der Tiefgarage mit insgesamt 205 Stellplätzen durchgeführt. Die zu bearbeitenden Rampen-, Park- und Verkehrsebenen weisen eine Gesamtfläche von 5500 m² auf. Die Entwässerung der beiden Ebenen erfolgte über das Bodengefälle von den Außenwänden zur Mitte hin.

Das zweite Untergeschoss befindet sich im Grundwasser, so dass die statisch tragende Bodenplatte zusammen mit den Seitenwänden als „Weiße Wanne“ ausgeführt wurde. Der Normalgrundwasserstand liegt 4,50 m über der Bodenplatte, was zu großen negativen Biegemomenten (Zugbeanspruchung der oberen Bewehrungslage) in der Mitte der Bodenplatte führt.

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PROJEKTBESCHREIBUNG

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