Ein Wahrzeichen Münchens

FAKTEN

  • Baujahr:
    1965
  • Besonderheiten:
    Extreme Witterungsbedingungen aufgrund der Höhe
  • Zahlen:
    291 m Gesamthöhe

Ein Wahrzeichen Münchens

Sanierung Olympiaturm in München

Der Olympiaturm ist eines der markantesten Symbole der Stadt München. Mit einer Gesamthöhe von 291 m ist er das höchste Bauwerk der Stadt – und das zweithöchste in ganz Bayern.

Seit 1965 im Bau, wurde der Fernsehturm im Zuge der Olympiade 1972 in München in den Olympiapark integriert und zu dessen Wahrzeichen gewählt. Technik, Optimismus und Pressefreiheit sollten durch ihn symbolisiert werden. Seit seiner Inbetriebnahme beherbergt der Olympiaturm Funk- und Fernseheinrichtungen, außerdem ein Drehrestaurant sowie das Rockmuseum mit Aussichtsplattform. Hier finden im Sommer regelmäßig Konzerte statt

BILDERGALERIE

PROJEKTBESCHREIBUNG

Schadstellen in den Betonsockeln, undichte und abgerissene Fugen und Abdichtungen und eine dadurch bedingte fortschreitende Korrosion machten eine Instandsetzung des Betons auf den Plattformen 12 und 13 erforderlich.

Die Arbeiten wurden in einer Höhe von 167,70 m (Plattform 13) und 159,80 m (Plattform 12) durchgeführt. Zum Vergleich: Der höchste Kirchturm der Welt – der Kirchturm des Ulmer Münsters – ist insgesamt „nur“ 161 m hoch. Eine besondere Herausforderung stellten dabei die in dieser Höhe herrschenden extremen Witterungsbedingungen dar. Insbesondere beim Gerüstbau – aber natürlich auch bei der Durchführung der Arbeiten allgemein – musste den hohen Windgeschwindigkeiten Rechnung getragen werden.

Gearbeitet werden konnte bis zu Windstärke 6, also einer Windgeschwindigkeit von höchstens 49 km/h. Bei darüber hinausgehenden Windgeschwindigkeiten musste die Baustelle aus Arbeitssicherheitsgründen eingestellt werden. Die besondere Lage der Baustelle machte weiterhin eine spezielle Absturzsicherung für Mensch und Material erforderlich. Außerdem wurden die umliegenden Gebäude im Umkreis von 50 m durch besondere Maßnahmen gegen herabfallende Gegenstände geschützt.

Im Gegensatz zu den außergewöhnlichen Rahmenbedingungen der Baustelle waren die durchzuführenden Arbeiten „gewohntes Terrain“ für die Mitarbeiter der Hydro-Tech GmbH. Die Ausführung beinhaltete die Erneuerung der Fugen an der Kranlaufbahn (Plattform 13) sowie die Sanierung von Schadstellen an den Betonsockeln und den Untersichten (jeweils Plattformen 12 und 13). Trotz der extremen Arbeitsbedingungen konnten die Arbeiten daher bereits nach 26 Wochen Bauzeit – und damit erheblich schneller als ursprünglich geplant – abgeschlossen werden.

Der Auftraggeber – die Deutsche Funkturm GmbH, ein Unternehmen der Deutschen Telekom Gruppe – zeigte sich nicht nur mit der zügigen Abwicklung, sondern auch mit der fachgerechten Durchführung und der absoluten Einhaltung des Kostenrahmens sehr zufrieden. Gelobt wurde vor allem auch die gute Betreuung der Baustelle vor Ort und die sorgfältige Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften an dieser besonderen Baustelle.

Bereits in den Jahren 2010/2011 wurde die Instandsetzung der Rahmenbinder, Rinnen und Randbalken des Olympiastadions durch Hydro-Tech GmbH ausgeführt. Wir freuen uns, dass wir mit den Arbeiten am Olympiaturm unser Können nochmals an diesem außergewöhnlichen Ort unter außergewöhnlichen Bedingungen unter Beweis stellen durften.

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