Raus aus dem Alltag - rein in den Schnee

FAKTEN

  • Baujahr:
    1991
  • Besonderheiten:
    Sanierung auf dem höchsten Berg Deutschlands: 2.962 m

Raus aus dem Alltag - rein in den Schnee

Gipfelstürmer ‒ Sanierung auf der Zugspitze

Raus aus dem Alltag ‒ rein in den Schnee … Wir arbeiten dort, wo andere Urlaub machen – Sanierung auf dem höchsten Berg Deutschlands.

Die Zugspitze liegt auf 2.962 m über dem Meeresspiegel und ist damit der höchste Berggipfel der Bundesrepublik Deutschland sowie des Wettersteingebirges in den Ostalpen. Über ihren Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Die erste namentlich nachgewiesene Besteigung der Zugspitze geschah am 27. August 1820.

Knappe 200 Jahre später ist die Besteigung dieses Gipfels mit seinem beeindruckenden Rundum-Panorama immer noch eine Touristenattraktion – die man heute allerdings über eine Bergbahn mühelos erreichen kann. Bis zu 4.000 Touristen täglich besuchen das Münchner Haus, das nicht nur Deutschlands höchstgelegenen Postbriefkasten, sondern auch Deutschlands höchstgelegene Photovoltaikanlage beherbergt.

BILDERGALERIE

PROJEKTBESCHREIBUNG

Dass die Hydro-Tech GmbH diesen Gipfel stürmt, liegt allerdings nicht an der Aussicht. Direkt unterhalb des Münchner Hauses steht eine riesige, glasüberdachte Halle. Sie beherbergt Telekommunikationseinrichtungen, denn immerhin liegt hier auch der höchste W-Lan-Hotspot Deutschlands.

Damit alles gut funktioniert, muss aber nicht nur die Technik im Inneren stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Gerade unter den hier herrschenden extremen feuchten und kalten klimatischen Bedingungen ist es wichtig, dass auch die Außenanlagen funktionstüchtig bleiben.

An drei verschiedenen Fundamenten eines Steges der aus Stahl konstruierten Antennenanlage ist Wasser zwischen die Betonfundamente und die Stahlaufleger eingedrungen. Aufgrund der frostbedingten Volumenzunahme haben sich Abplatzungen und Risse in den Fundamenten gebildet, die langfristig die Standsicherheit der gesamten Anlage beeinträchtigen können.

Deswegen müssen hier zunächst die Betonfundamente instandgesetzt bzw. die Risse behandelt werden. Danach werden die Übergänge zu den Stahlkonstruktionen mit Flüssigkunststoff umhüllt, um so das erneute Eindringen von Wasser zu verhindern. Ein Auftrag in spektakulärer Umgebung – Mission wird ausgeführt.

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