Die Mission beginnt

Eine Hydro-Tech Produktion

Die Hydro-Tech GmbH hat es geschafft, das Genre des Imagefilms auf ein neues Level zu heben! Kompakt hat die Gelegenheit ergriffen und den Geschäftsführer der Hydro-Tech GmbH Jürgen Fritsche und den Executive Producer des Films Matthias Baumgartner zum Interview gebeten. Ein Gespräch über Tom Cruise, Oscarnominierte Spezialeffekte und ein Filmteam, das alles kann!

Die Hydro-Tech GmbH hat es geschafft, das Genre des Imagefilms auf ein neues Level zu heben! Kompakt hat die Gelegenheit ergriffen und den Geschäftsführer der Hydro-Tech GmbH Jürgen Fritsche und den Executive Producer des Films Matthias Baumgartner zum Interview gebeten. Ein Gespräch über Tom Cruise, Oscar-nominierte Spezialeffekte und ein Filmteam, das alles kann!

Herr Fritsche, Hydro-Tech hat einen spektakulären Action-Clip auf die Leinwand gebracht! Wie kommt man auf so eine Idee?

Ursprünglich wollten wir einen ganz normalen Imagefilm drehen. Wir haben aber schnell gemerkt, dass das nicht zu Hydro-Tech passt. Unsere Kunden schätzen unser Know-how für große und besondere Aufträge. Wir wollten, dass sich das im Film wiederspiegelt, wir neue Wege gehen und uns mit Mut und Vertrauen an ein großes Projekt wagen. Ohne Denkverbote kommt man dann eben oft auf außergewöhnliche Ideen. Man weiß bei einem solchen Film natürlich vorher nie, was man bekommt. Aber ich kann verraten, dass es sich definitiv gelohnt hat.

Der Film heißt „Mission: Indestruc-tible“ und ist eine Anspielung auf die Actionreihe mit Tom Cruise. Warum passt das so gut zu Hydro-Tech?

Diese Filme sind Actionfilme – aber mit Köpfchen und Humor. Wir sehen da viele Parallelen.

Unsere Arbeit auf der Baustelle ist zum Teil ja auch sehr aktions-geladen – das weiß jeder, der schon einmal erlebt hat, wie Beton mit einer Kraft von 3.000 bar Wasserdruck weggesprengt wird, sei es mit unserem Roboter oder per Handlanze. Wenn man sich den Boden einer Tiefgarage nach erfolgtem HDW-Abtrag anschaut – dann könnte man meinen, es hat ein Orkan getobt. Das ist schon martialisch.

Selbstverständlich bauen wir danach wieder auf – und die uns gestellten Sanierungsaufgaben erfordern dabei in den allermeisten Fällen Lösungen, die technisch und von der Ingenieurleistung her sehr anspruchsvoll sind. Das erfordert Köpfchen – IQ am Bau eben.

Bei alldem kommt bei Hydro-Tech aber auch der Humor nie zu kurz. Das macht unser gutes Arbeitsklima aus und motiviert.
Andererseits hat „Mission: Indestructible“ aber auch Elemente aus den James Bond Filmen.

Ja. Das hat bei Hydro-Tech schon fast Tradition. Für unsere Veranstaltung „Casino Royal“ haben wir unsere Firmenräume vor fünf Jahren für unsere Kunden in ein Casino verwandelt.

Und beim letzten James Bond Film „Skyfall“ haben wir erstmals ein Kino nur für unsere Mitarbeiter angemietet. Damals gab es schon – als Gag – einen Hydro-Tech Vorfilm – der war selbstgedreht…

Und jetzt – quasi in der Weiterentwicklung – ein professioneller Imagefilm. Wie aufwendig war der Dreh?

Ziel war es, einen Film zu machen, der so professionell ist wie wir. Es war klar, dass sich das nur mit einem professionellen Team bewerkstelligen lässt.

Wir hatten ein professionelles Storyboard, Spezialisten für die 3-D-Animation, einen Komponisten für die Filmmusik, Schauspieler, Statisten und ein Stunt-Team.

Ich kann jedem Einzelnen nicht genug für die Leidenschaft danken. Hier wurde wirklich hart gearbeitet, um Mission: Indestructible zu einem aufregenden Film zu machen.

Sie haben bei der Produktion mit absoluten Profis zusammengearbeitet und konnten sich hochkarätige Spezialisten ins Team holen. Worauf sind Sie besonders stolz?

Tom Cruise konnte leider nicht verpflichtet werden! Wir konnten aber ein vielgebuchtes Double aus England einfliegen. Kombiniert mit der original Synchronstimme von Tom Cruise haben wir die perfekte Atmosphäre geschaffen, um den Zuschauer in eine actiongeladene Illusion zu entführen.

Für einige Animationen, wie zum Beispiel die Satelliten- und Flugaufnahmen, hatten wir Unterstützung von zwei absoluten Spezialisten. Einer war sogar bereits an einer Oscarprämierten Produktion beteiligt. Das freut mich natürlich sehr!

Am Ende des Films sieht man einen MiG21 Kampfjet vor Ihrer Firmen-zentrale in Bobingen. Diese Szene ist wohl auch im Computer entstanden, oder?

Tatsächlich hat die MiG ihren festen Platz vor unserer Firmenzentrale in Bobingen. Dank aufwendiger Animationsarbeiten konnten wir sie für den Film sogar abheben lassen.

Aber nicht alles kommt aus dem Computer! Wir haben auch an vielen realen Schauplätzen gedreht. Zwei Tage durften wir im Kurhaus Göggingen drehen und sogar einen kompletten Tag im BMW Doppelkegel der BMW Welt in München. Die besondere Architektur passt perfekt zu den Vorstellungen, die wir von dem Film hatten.

Matthias Baumgartner war “der Executive Producer” für Mission: Indestructible. Eindrücke von einem, der hautnah dabei war! 

Herr Baumgartner, bei Ihnen sind für die Dreharbeiten alle Fäden zusammengelaufen. Was waren die größten Herausforderungen bei so einem Mega-Projekt? 

Die größte Herausforderung war tatsächlich die Größe dieses Projekts: So einen Film macht man nicht mal schnell mit zwei, drei Leuten und schon gar nicht in dieser kurzen Zeit! Von der ersten Besprechung bis zur Abgabe des fertigen Films inklusive sämtlicher Postproduktion haben wir gerade einmal gut zwei Monate gebraucht. Deshalb war neben der inhaltlichen Arbeit, der Aufnahme und vor allem der Postproduktion die organisatorische Komponente ein anspruchsvoller Punkt.

Sie dachten erst, Sie drehen einen “normalen” Imagefilm. Dann kam es doch ganz anders! 

Nach Grundgerüst und Ausarbeitung der Handlungsstränge stand fest: Wir sind nun in Dimensionen angekommen, die sich nur mit einem größeren Team umsetzen lassen. Ein Film in dieser Größenordnung fordert allen Beteiligten so einiges ab. So kam Marcel Cornelius von Corneliusfilms ins Boot. Er hat in diesem Bereich haufenweise Erfahrung und macht eine hervorragende Arbeit. Zusammen mit ihm wurden die nächsten Schritte getätigt und ein Team aufgestellt. Ein solches Projekt tatsächlich abzusegnen, erfordert definitiv ein hohes Maß an Mut und Vertrauen, wofür ich Jürgen Fritsche sehr dankbar bin.

Was hat Sie im Rückblick am meisten beeindruckt?

Als erstes war es die Dynamik, die dieser Film auslöste. Über die ganzen Wochen spürte man bei sämtlichen Mitwirkenden eine wahnsinnige Begeisterung für das Projekt. Angefangen bei den Statisten, Schauspielern, Stunt-Motorradfahrern, weiter mit dem Filmteam, wo viele weit über ihre eigentliche Zuständigkeit hinaus mitarbeiteten oder sogar kurzerhand als Ersatz für einen erkrankten Schauspieler einsprangen. Und ganz besonders natürlich bei Marcel, der gerade gegen Ende unzählige Nachtschichten einlegte und wirklich alles für den Film gab. 

Bei all den aufregenden und arbeitsreichen Wochen fiebert man selbstverständlich einem bestimmten Ereignis entgegen: Zum ersten Mal den fertigen Film zu sehen! Definitiv ein absolutes Highlight am Ende dieses unglaublich spannenden Projekts.

Die Weltpremiere von “Mission: Indestructible” war am 5. November 2015 – passend zur Deutschlandpremiere des neuen “James Bond: Spectre”. 

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